
Schritt' - Love Song for Switzerland
Es isch wieder Sunntig,
d Stilli fühlt sich so nöch a.
I ertrink in schwäre Gedankche,
will ich nöd bi dir si cha.
Die Dischtanz zwüsched eus,
wo undurchdringbar schynt,
sie zieht mich abe —
nütme … was i für eus tue cha.
Chönnte mir nur die Schritt gah,
eus träffe uf halbem Wäg.
Hoffnig cha Dunkchelheit vertribe,
damit Heilig afange cha.
Chönnte mir eus d Händ reiche,
damit dä Schmärz vergeit,
dass e neui Zyt eus findet
und d Schönheit vo de Liebi gwünnt.
Mir stönd so wit usenand
und ghöre vieli Gschichte
über en Gott mit Erbarme,
sit jeher gsuecht.
Aber wenn mir de glich Geischt fühled,
wo eus alli umgit, wie cha das si,
dass mir in Hass eus verlüred?
d Antwort lit so nah.
Chönte mir nur die Schritt gah,
eus träffe uf halbem Wäg.
Hoffnig cha Dunkchelheit vertribe,
damit Heilig afange cha.
Chönnt mir eus d Händ reiche,
damit de Schmärz vergeit,
dass e neui Zyt eus findet
und d Schönheit vo de Liebi gwünnt.
Ich weiss, es isch so sehr schwär,
um Vergäbig z bitte — und
z säge, was mir bruche.
Warum sind mir so erbarmigslos?
Jedes Wort vom Andere tönt fausch,
doch d Wahrheit chönt vieli Site ha.
Warum sind mir so erbarmigslos?
Gfange in bitterem Striet …
Wänn sind mir ändlich so wiet?
Mir chönd doch die Schritt gah,
eus träffe uf halbem Wäg.
Hoffnig cha Dunkchelheit vertribe,
damit Heilig afange cha.
Mr chönte eus jetzt d Händ reiche,
damit de Schmärz vergeit,
dass e neui Zyt eus findet
und d Schönheit vo de Liebi gwünnt.
Mir chönd doch die Schritt gah,
eus träffe uf halbem Wäg.
Hoffnig cha Dunkchelheit vertribe,
damit Heilig afange cha.
Mir chönnd eus jetzt d Händ reiche,
damit de Schmärz vergeit,
dass e neui Zyt eus findet
und d Schönheit vo de Liebi gwünnt.
Mir chönd doch die Schritt gah,
eus träffe uf halbem Wäg.
Hoffnig cha Dunkchelheit vertribe,
damit Heilig afange cha.
Mir chönnd eus jetzt d Händ reiche,
damit de Schmärz vergeit,
dass e neui Zyt eus findet
und d Schönheit vo de Liebi gwünnt.



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Ei Schritt - und alles ändret sich
Der Song «Schritte» erzählt von der Sehnsucht nach Versöhnung und zugleich von der Schwierigkeit, diesen Weg im Alltag zu gehen. Er zeigt den Moment, in dem eigene Ansprüche an der Realität zerbrechen. Das Eingeständnis der eigenen «Erbarmungslosigkeit» ist schmerzhaft – kann aber auch ein Impuls zu neuen Schritten sein. Hoffnung erscheint dabei als innerer Prozess und Motor, der Wandlung in Gang bringt. Die von Liebe geprägte Schönheit bezeichnet die vollzogene Metamorphose, die sich im Aussen manifestiert. Indem der Song dieses Prinzip ins Gesellschaftliche weitet, spiegelt er die universelle Sehnsucht nach Frieden.













